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Zuzahlungen

Je nach Vertrag zwischen Intensivpflegedienst und Krankenkasse sowie Feststellung des Umfangs der Intensivpflegebedürftigkeit Ihres Angehörigen durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) können individuelle Zuzahlungen für die Behandlungspflege entstehen.

INTENSOMED kann Ihnen keine genauen Angaben über die zu erwartenden Kosten der Intensivpflege im eigenen Zuhause nennen. Je nachdem, ob Ihr zu pflegender Angehöriger gesetzlich oder privat versichert ist oder in Folge eines Unfalls Beatmungspatient wurde, gibt es spezifische Regelungen für die Kostenübernahme von Krankenkassen oder Versicherungen.

Da bisher nur vereinzelt Rahmenverträge existieren, verhandelt jeder Intensivpflegedienst direkt mit den Krankenkassen. Dabei variieren die veranschlagten Stundensätze je nach Krankenkasse und Bundesland.

Ist die Intensivpflege medizinisch notwendig, sind Krankenkassen in der sogenannten Leistungspflicht. Sie müssen innerhalb von 3 Wochen eine Entscheidung treffen. Erfahrene Intensivpflegedienste unterstützen Sie bei der Kostenklärung, gegebenenfalls auch mit individuellen Lösungen. In seltenen Fällen ist die Hilfe eines Rechtsanwaltes für Sozialrecht notwendig

Weitere individuelle Kosten können zum Beispiel für die hauswirtschaftliche Versorgung entstehen. Einen Teil dieser Kosten können Sie über die Pflegeversicherung als zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen nach § 45b SGB XI und § 38a SGB XI beantragen.

Aufgrund der vielen Zuzahlungen bei den Hilfsmitteln und Pflegediensteinsätzen sollten Sie gleich zu Beginn der Versorgung Ihres Angehörigen bei der Krankenkasse einen Antrag auf Zuzahlungsbefreiung wegen chronischer Erkrankung stellen.

Das entsprechende Formular erhalten Sie bei der Krankenkasse: Die ärztliche Bescheinigung zur Feststellung einer schwerwiegenden chronischen Krankheit erfolgt im Sinne des § 62 SGB V.

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